Großglockner Hochalpenstraße (Murmeltier-Beobachtung)

Die Großglockner Hochalpenstraße führt hoch auf 2.504 m in die Nähe des höchsten Berges Österreichs. Sie bietet spektakuläre Ausblicke und auf einem kurzen Trail am Fuscher Törl den besten Beobachtungsplatz für Murmeltiere. Der Alpenblumenweg (Naturpfad) und die Gamsfeld-Panoramatafel erklären die Naturwelt. Großes Erlebnis für Kinder: Helikopter-Displays und Infozentrum an der Fuscher Lacke.

Das Wichtigste

Alter
für Kinder ab rund 6 Jahren (Kurzwanderungen auch mit Schulkindern); ideal für Vogelbeobachtung und Fotospots
Kinderwagen
eher ungeeignet
Bei Regen
vor allem bei trockenem Wetter
Eintritt
Tageskarte 2026 pro Pkw 46,50 Euro, für E-Autos 40 Euro, für Fahrten nach 18 Uhr 36,50 Euro; Motorrad 36,50 Euro.
Adresse
Mautstation Ferleiten, 5672 Fusch an der Großglocknerstraße
Öffentlich
Mit Postbus 650/660 von Zell am See oder Bruck an der Großglocknerstraße bis Fusch/Hochtor (Haltestelle Mautstelle).

Eintrittsangabe mit Stand vom 13. September 2026.

Überblick: Spektakuläre Panoramen am höchsten Berg Österreichs

Die Großglockner Hochalpenstraße ist ein wahres Meisterwerk des alpinen Straßenbaus und zählt zweifellos zu den eindrucksvollsten Ausflugszielen im Salzburger Land. Auf einer Strecke, die sich bis auf 2.504 Meter Seehöhe hinaufschlängelt, eröffnet sich Eltern und Kindern ein atemberaubendes Panorama auf vergletscherte Gipfel und die raue Hochgebirgswelt rund um den höchsten Berg Österreichs. Das Besondere für Familien: Ihr erreicht diese alpine Wunderwelt ganz bequem mit dem Auto oder dem Linienbus, ohne vorab stundenlang steile Pfade erklimmen zu müssen. Entlang der Panoramastraße warten zahlreiche Haltepunkte mit spektakulären Ausblicken, Lehrpfaden und Rastmöglichkeiten. Für Kinder verwandelt sich die Fahrt in eine spannende Entdeckungsreise, bei der hinter jeder Kurve ein neues Naturwunder oder ein interessanter Zwischenstopp lockt.

Die Murmeltiere: Flauschige Stars der Alpenwelt

Das unangefochtene Highlight für die jüngsten Besucher ist die Murmeltier-Beobachtung. Während man in vielen Wandergebieten viel Glück und Geduld braucht, um die scheuen Nager überhaupt zu Gesicht zu bekommen, stehen die Chancen entlang der Großglockner Hochalpenstraße hervorragend. Besonders im Bereich des Fuscher Törls und an markierten Aussichtspunkten lassen sich die Tiere in ihrem natürlichen Terrain beobachten. Auf einem kurzen Trail könnt ihr den flauschigen Alpenbewohnern ganz nah kommen, wie sie neugierig aus ihren Erdbauten spitzen, genüsslich in der Sonne liegen oder ein ausgiebiges Sandbad nehmen. Mit ihren charakteristischen, schrillen Warnpfiffen warnen sie die Kolonie vor herannahenden Greifvögeln, ein Naturschauspiel, das Kinderaugen zum Leuchten bringt. Ein Fernglas im Rucksack lohnt sich unbedingt, um auch entferntere Tiere im Felsgelände, wie etwa Steinböcke oder Gämsen, ins Visier zu nehmen. Bitte beachtet stets das strenge Fütterungsverbot: Die Tiere finden im hochalpinen Raum ihre eigene Nahrung und dürfen keinesfalls mit mitgebrachten Snacks gefüttert werden.

Erlebnisstationen & Spiel für kleine Entdecker

Damit die Fahrt auch für Kinder abwechslungsreich bleibt, bietet die Panoramastraße weit mehr als reine Aussichtspunkte. Insgesamt 15 Ausstellungen, sieben liebevoll konzipierte Themenwege und mehrere alpine Spielplätze sind bereits im Mautticket enthalten. Ein absoluter Pflichtstopp für Familien ist die Fuscher Lacke: Hier wartet neben einem informativen Ausstellungszentrum eine spannende Helikopter-Präsentation, die kleine Technikfans sofort begeistert. Auf dem Naturpfad »Alpenblumenweg« und an der Gamsfeld-Panoramatafel lernen Kinder und Eltern spielerisch, wie sich Pflanzen und Tiere an das extreme Klima jenseits der Baumgrenze anpassen. Die kurzen Wege rund um die Raststationen sind so angelegt, dass kleine Entdeckerfüße nicht überfordert werden und genügend Raum zum Herumtollen, Forschen und Staunen bleibt.

Wegbeschaffenheit: Wichtiges zu Gelände & Altersempfehlung

Ein wesentlicher Punkt für die Ausflugsplanung: Die Großglockner Hochalpenstraße ist nicht kinderwagentauglich. Zwar sind die Parkflächen und einige direkte Aussichtsplattformen asphaltiert oder befestigt, die eigentlichen Lehrpfade, der Alpenblumenweg und die Pfade zur Murmeltier-Beobachtung führen jedoch über unebenes, teils steiniges und hochalpines Gelände. Für Familien mit Kleinkindern ist daher eine stabile Rückentrage (Kraxe) unerlässlich. Grundsätzlich wird der Ausflug für Kinder ab etwa 6 Jahren empfohlen. In diesem Alter bringen Schulkinder bereits die nötige Trittsicherheit für die kurzen Wanderungen mit und können die faszinierende Tierwelt, die Ausstellungen und das alpine Umfeld voll auskosten. Feste Wanderschuhe mit griffigem Profil sind für alle Familienmitglieder Pflicht.

Praktische Tipps: Maut, Ausrüstung & Anreise

Für einen reibungslosen Familientag ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete. Da das Wetter im Hochgebirge extrem schnell umschlagen kann und die Temperaturen auf über 2.000 Metern selbst im Hochsommer deutlich unter den Werten im Tal liegen, gehören warme Kleidung im Zwiebel-Prinzip, wetterfeste Windjacken sowie Mützen und Sonnencreme zwingend ins Gepäck. Die Hochalpenstraße ist üblicherweise von Anfang Mai bis Anfang November befahrbar. Die Mautgebühr an der Station Ferleiten beträgt für die Saison 2026 regulär 46,50 Euro pro Pkw (für Elektroautos gilt ein ermäßigter Tarif von 40 Euro, nach 18:00 Uhr kostet die Abendkarte 36,50 Euro; Motorräder zahlen 36,50 Euro). Wer das eigene Auto lieber stehen lassen möchte, nutzt den Postbus (Linien 650 bzw. 660) ab Zell am See bis zur Haltestelle Mautstelle Fusch/Hochtor. Ein zusätzlicher Tipp für den Rückweg: Direkt neben der Kassenstelle in Ferleiten liegt der Wild- und Erlebnispark Ferleiten, der sich hervorragend als krönender Abschluss eines erlebnisreichen Tages anbietet.

Was Familien hier erwartet

  • Putzige Murmeltiere in freier Wildbahn aus nächster Nähe beobachten - besonders am Fuscher Törl.
  • Bequeme Auffahrt auf über 2.500 m Seehöhe mit atemberaubendem Blick auf Österreichs höchste Berggipfel.
  • Rundum-Familienprogramm im Mautpreis inklusive: 15 Ausstellungen, 7 Themenwege und alpine Spielplätze.
  • Spannende Technik und alpine Natur: Helikopter-Display und Infozentrum an der Fuscher Lacke.

Tipp aus der Redaktion

Startet euren Ausflug am besten in den frühen Morgenstunden: Das Licht für Familienfotos ist fantastisch, der Trubel hält sich in Grenzen und die Chancen stehen optimal, Murmeltiere vor der Mittagshitze aktiv zu erleben.

Lage

  • Ort

In der Nähe

Häufige Fragen zu Großglockner Hochalpenstraße (Murmeltier-Beobachtung)

Ist Großglockner Hochalpenstraße (Murmeltier-Beobachtung) auch bei schlechtem Wetter ein Ziel?

Nur eingeschränkt. Großglockner Hochalpenstraße (Murmeltier-Beobachtung) (Aussicht) liegt im Freien und lohnt sich bei trockenem Wetter. Für einen Kinderwagen ist das Gelände eher ungeeignet, eine Trage ist die bessere Wahl. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, plant besser einen Ersatz für den Regentag ein; die Liste der Ziele in der Nähe steht weiter unten.

Für welches Alter eignet sich Großglockner Hochalpenstraße (Murmeltier-Beobachtung)?

Die Angabe zum Ziel lautet: für Kinder ab rund 6 Jahren (Kurzwanderungen auch mit Schulkindern); ideal für Vogelbeobachtung und Fotospots. Das ist eine Empfehlung. Wo der Betreiber eine feste Altersgrenze setzt, steht sie in der Beschreibung. Jüngere Geschwister kommen mit, brauchen aber eher eine Pause als ein Programm. Was der Besuch kostet, steht in den Angaben oben.

Großglockner Hochalpenstraße (Murmeltier-Beobachtung): Was kostet der Eintritt?

Tageskarte 2026 pro Pkw 46,50 Euro, für E-Autos 40 Euro, für Fahrten nach 18 Uhr 36,50 Euro; Motorrad 36,50 Euro. Diese Angabe hat den Stand vom 13. September 2026. Preise ändern sich; maßgeblich ist die Seite des Anbieters unter "Weiterführende Informationen".

Großglockner Hochalpenstraße (Murmeltier-Beobachtung): Wie kommt man hin?

Die Anschrift lautet Mautstation Ferleiten, 5672 Fusch an der Großglocknerstraße. Öffentlich: Mit Postbus 650/660 von Zell am See oder Bruck an der Großglocknerstraße bis Fusch/Hochtor (Haltestelle Mautstelle).

Was lässt sich mit Großglockner Hochalpenstraße (Murmeltier-Beobachtung) an einem Tag verbinden?

In der Nähe liegen Wild- & Erlebnispark Ferleiten (Fusch), Kitzsteinhorn (Kaprun) - TOP OF SALZBURG 3.029 m, Großglockner Hochalpenstraße (Kaiser-Franz-Josefs-Höhe). Das nächste beschriebene Ziel ist Wild- & Erlebnispark Ferleiten (Fusch), 450 Meter entfernt. Zwei Ziele an einem Tag gehen mit Kindern selten auf. Das zweite steht besser als Alternative bereit, wenn das erste schneller vorbei ist als gedacht.

Weiterführende Informationen

Öffnungszeiten und Preise ändern sich; maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.