Hinterstoder - Sommer auf der Höss

Die Hössbahn bringt Familien direkt aus Hinterstoder ins Berggebiet; oben ergänzen familienorientierte Stationen, Kugelbahnen und leichte Wanderoptionen das klassische Bergpanorama. Die Region eignet sich damit sowohl für einen kurzen Bergtag mit kleinen Kindern als auch für längere Wanderungen mit älteren Kindern und Teenagern.

Das Wichtigste

Alter
2-16 Jahre, Route und Gehzeit lassen sich sehr gut an das Alter anpassen, redaktionelle Empfehlung
Kinderwagen
gut befahrbar
Bei Regen
vor allem bei trockenem Wetter
Eintritt
Sommer 2026: Das All In Tagesticket für Hössbahn und Höss-Express, Berg- und Talfahrt, kostet für Erwachsene 32 Euro und für Kinder der Jahrgänge 2011 bis 2020 19 Euro. Berg- und Talfahrt nur mit der Hössbahn (Almticket): 25 und 15 Euro.
Adresse
Hinterstoder 5a, 4573 Hinterstoder
Öffentlich
Vom Bahnhof Hinterstoder mit den Regionalbuslinien 431, 432 beziehungsweise 434 zur Hössbahn-Talstation. Damit gehört Hinterstoder zu den besser öffentlich erreichbaren Bergzielen der Auswahl.

Eintrittsangabe mit Stand vom 13. September 2026.

Ein Berg, der mit den Kindern mitwächst

Wenn die Temperaturen im Tal steigen, zieht es unzählige Familien in Oberösterreich hinaus in die herrliche Natur und hinauf in die kühlende Höhe. Die Höss in Hinterstoder, malerisch eingebettet in die eindrucksvolle Kulisse des majestätischen Toten Gebirges, ist im Sommer ein echtes Paradies für kleine und große Bergfexe. Was diesen Familienberg so besonders und bei Einheimischen wie Urlaubern gleichermaßen beliebt macht, ist seine enorme Wandlungsfähigkeit. Egal, ob ihr mit dem Kinderwagen und einem Kleinkind anreist oder bereits abenteuerlustige, energiegeladene Teenager im Schlepptau habt, das Ausflugsziel lässt sich wunderbar an die jeweiligen Bedürfnisse eurer Familie anpassen. Die Seilbahn, die sogenannte Hössbahn, bringt euch direkt aus dem idyllischen Ortszentrum von Hinterstoder extrem bequem hinauf in das alpine Gelände. Oben angekommen, öffnet sich ein herrliches, weites Bergpanorama, das nicht nur traumhafte Fotomotive für das Familienalbum liefert, sondern auch den perfekten Startpunkt für vielfältige gemeinsame Aktivitäten markiert. Das malerische Stodertal tief unter euch gilt nicht umsonst als eines der schönsten Täler des gesamten Bundeslandes. Durch die große Flexibilität bei der Streckenwahl können Eltern den Bergtag ganz entspannt angehen, ohne sich vorab große Sorgen machen zu müssen, dass die Kids auf halbem Weg streiken oder die Tour zu anstrengend wird.

Spiel, Spaß und rollende Kugeln für die Jüngsten

Für Familien mit jüngeren Kindern stehen bei einem Ausflug in die Berge meist Spiel, Spaß und abwechslungsreiche Wegstrecken im Vordergrund. Niemand möchte stundenlang auf eintönigen Forstwegen monoton wandern, wenn ein greifbares, motivierendes Ziel fehlt. Auf der Höss in Hinterstoder warten daher liebevoll gestaltete Erlebnisstationen und spannende Kugelbahnen, die den Nachwuchs fast schon magisch anziehen. Wenn die Holzkugeln mit Karacho über die Bahnen flitzen, motiviert das selbst lauffaule Kinder dazu, den nächsten Streckenabschnitt voller Elan in Angriff zu nehmen - schließlich will man wissen, wo die Kugel als Nächstes hinrollt. Die Wanderwege rund um die Bergstation der Hössbahn sind extrem clever und familienfreundlich angelegt: Ihr könnt ganz gemütliche, kurze Runden von etwa zwanzig Minuten drehen oder den Ausflug je nach Motivation auf mehrere Stunden ausdehnen. Viele Abschnitte auf dem Bergplateau sind erfreulicherweise völlig problemlos mit dem Kinderwagen befahrbar. Das schont die Rücken der Eltern und macht den Tag für Familien mit Kleinkindern enorm entspannt. Anstatt den Nachwuchs in der Kraxe zu tragen, kann dieser auch mal im Kinderwagen eine Runde schlafen, während Mama und Papa die frische Bergluft und die fantastische Aussicht auf die Gipfel des Toten Gebirges genießen.

Action und Herausforderungen für Jugendliche

Wer hingegen mit größeren Kindern und Jugendlichen unterwegs ist, weiß, dass Wandern allein oft nicht mehr ausreicht, um Begeisterungstürme auszulösen. Doch auch hier punktet die Höss auf ganzer Linie, denn am Berg gibt es glücklicherweise genügend Action, um Teenager vom Smartphone wegzulocken. Für die ältere Generation bietet das Gebiet deutlich anspruchsvollere Kletterangebote und rasante Mountainbike-Strecken, bei denen sie sich so richtig auspowern und das Adrenalin spüren können. Wenn die älteren Geschwister mit dem Mountainbike die Trails hinunterdüsen oder sich an steileren Felsabschnitten ausprobieren, kann sich der Rest der Familie ganz entspannt bei den Kugelbahnen vergnügen oder auf einer der sonnigen Hüttenterrassen einkehren. Geschwister völlig unterschiedlichen Alters kommen bei diesem Ausflug also gleichermaßen voll auf ihre Kosten. Die Infrastruktur am Berg ist so gut ausgebaut, dass sich die Routen der Familienmitglieder problemlos aufteilen und zu einem späteren Zeitpunkt für ein gemeinsames Picknick oder eine Jause wieder perfekt kombinieren lassen. So gibt es keine Diskussionen, weil für jeden Geschmack das passende Level an Herausforderung und Unterhaltung geboten wird.

Praktische Infos, Tickets und öffentliche Anreise

Ein riesiger Pluspunkt der Höss ist die hervorragende Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was bei hochalpinen Zielen in Österreich keineswegs eine Selbstverständlichkeit darstellt. Vom Bahnhof Hinterstoder bringen euch die Regionalbuslinien 431, 432 und 434 auf direktem Weg zur Talstation der Hössbahn. Das schont nicht nur die ohnehin oft strapazierten Nerven bei der Parkplatzsuche, sondern ist auch nachhaltig und für die Kinder ein zusätzliches Erlebnis. Für Familien gibt es je nach Alter und geplanter Route verschiedene, flexible Ticketoptionen. In der Sommersaison 2026 kostet das sogenannte Almticket für die reine Berg- und Talfahrt ausschließlich mit der Hössbahn für Erwachsene 25 Euro, während Kinder der Jahrgänge 2011 bis 2020 15 Euro zahlen. Wer noch höher hinaus möchte und längere Touren plant, bucht das All In Tagesticket inklusive Fahrt mit dem Sessellift Höss-Express für 32 Euro für Erwachsene beziehungsweise 19 Euro für Kinder. Betrieben wird das vielseitige Wandergebiet übrigens gemeinsam mit der nahegelegenen Wurzeralm unter dem Markennamen HiWu (Hinterstoder-Wurzeralm). Beachtet jedoch bitte, dass der Berg als klassisches Schönwetter-Ziel gilt. Bei starken Regenfällen, Gewitter oder Sturm solltet ihr aus Sicherheitsgründen lieber eine Indoor-Alternative im Tal suchen.

Was Familien hier erwartet

  • Bequeme Auffahrt mit der Hössbahn direkt aus dem Stodertal ins Berggebiet
  • Spannende Kugelbahnen und Erlebnisstationen, die Kinder spielerisch zum Wandern motivieren
  • Kinderwagentaugliche Spazierwege und Wanderrouten mit anpassbarer Gehzeit für jedes Alter
  • Actionreiche Mountainbike-Trails und anspruchsvollere Strecken für Jugendliche
  • Hervorragende und stressfreie öffentliche Anreise mit Zug und direkten Busverbindungen

Tipp aus der Redaktion

Plant bei einem Ausflug mit Kleinkindern zunächst nur das Almticket für die Hössbahn ein und lasst den Höss-Express weg. So bleibt der Tag entspannt und ihr habt ausreichend Zeit für die Kugelbahnen, kurze Spaziergänge und eine gemütliche Hütteneinkehr.

Lage

  • Ort

In der Nähe

Häufige Fragen zu Hinterstoder - Sommer auf der Höss

Ist Hinterstoder - Sommer auf der Höss auch bei schlechtem Wetter ein Ziel?

Nur eingeschränkt. Hinterstoder - Sommer auf der Höss (Bahn und Technik) liegt im Freien und lohnt sich bei trockenem Wetter. Der Weg ist mit Kinderwagen gut befahrbar. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, plant besser einen Ersatz für den Regentag ein; die Liste der Ziele in der Nähe steht weiter unten.

Für welches Alter eignet sich Hinterstoder - Sommer auf der Höss?

Die Angabe zum Ziel lautet: 2-16 Jahre, Route und Gehzeit lassen sich sehr gut an das Alter anpassen, redaktionelle Empfehlung. Das ist eine Empfehlung. Wo der Betreiber eine feste Altersgrenze setzt, steht sie in der Beschreibung. Jüngere Geschwister kommen mit, brauchen aber eher eine Pause als ein Programm. Was der Besuch kostet, steht in den Angaben oben.

Hinterstoder - Sommer auf der Höss: Was kostet der Eintritt?

Sommer 2026: Das All In Tagesticket für Hössbahn und Höss-Express, Berg- und Talfahrt, kostet für Erwachsene 32 Euro und für Kinder der Jahrgänge 2011 bis 2020 19 Euro. Berg- und Talfahrt nur mit der Hössbahn (Almticket): 25 und 15 Euro. Diese Angabe hat den Stand vom 13. September 2026. Preise ändern sich; maßgeblich ist die Seite des Anbieters unter "Weiterführende Informationen".

Hinterstoder - Sommer auf der Höss: Wie kommt man hin?

Die Anschrift lautet Hinterstoder 5a, 4573 Hinterstoder. Öffentlich: Vom Bahnhof Hinterstoder mit den Regionalbuslinien 431, 432 beziehungsweise 434 zur Hössbahn-Talstation. Damit gehört Hinterstoder zu den besser öffentlich erreichbaren Bergzielen der Auswahl. .

Was lässt sich mit Hinterstoder - Sommer auf der Höss an einem Tag verbinden?

In der Nähe liegen Panoramaturm Wurbauerkogel, Wurzeralm. Das nächste beschriebene Ziel ist Elisabethsee, 9 Kilometer entfernt. Zwei Ziele an einem Tag gehen mit Kindern selten auf. Das zweite steht besser als Alternative bereit, wenn das erste schneller vorbei ist als gedacht.

Weiterführende Informationen

Öffnungszeiten und Preise ändern sich; maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.