Burg Greifenstein & Donaualtarm

Die Burg Greifenstein steht auf einem Felsen über der Donau bei St. Andrä-Wördern, gut zwanzig Kilometer von Wien. Unterhalb liegt ein Donaualtarm mit Auwald und Wegen am Wasser, dazu passen ein Nachmittag in der Au und der Blick hinauf zur Burg. Die Burg selbst wird derzeit restauriert und ist bis auf Weiteres nicht zu besichtigen.

Das Wichtigste

Alter
Ab etwa 5 Jahren; der Aufstieg ist steil
Kinderwagen
eher ungeeignet
Bei Regen
vor allem bei trockenem Wetter
Eintritt
Die Burg wird derzeit umfassend restauriert, Besichtigungen sind laut Betreiber bis auf Weiteres nicht möglich.
Adresse
Greifenstein, 3422 Sankt Andrä-Wördern

Eintrittsangabe mit Stand vom 13. September 2026.

Märchenhafte Ritterburg-Kulisse hoch über der Donau

Nur rund zwanzig Kilometer nordwestlich der Wiener Stadtgrenze erhebt sich die Burg Greifenstein weithin sichtbar auf einem markanten Felssporn über dem Donautal. Schon bei der Anfahrt zieht die historische Wehranlage die Blicke magisch an und beflügelt die Fantasie von Kindern: Mit ihren zinnenbewehrten Mauern, spitzen Türmen und der exponierten Lage auf dem Felsen verkörpert sie das klassische Idealbild einer echten Ritterburg. Ihre Wurzeln reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück, als sie zur Sicherung des Verkehrs und zur Kontrolle der Schifffahrt auf der Donau errichtet wurde. Im 19. Jahrhundert erfuhr das Bauwerk eine umfassende Neugestaltung im Stil des Romantizismus, was ihren wehrhaften Märchencharakter noch verstärkte. Für Ausflügler gibt es allerdings ein wesentliches Detail vorab zu wissen: Die Burg Greifenstein befindet sich gegenwärtig in Privatbesitz und wird aufwendig restauriert. Eine Innenbesichtigung der Burgräume, Säle oder Burghöfe ist daher bis auf Weiteres nicht möglich. Trotz der geschlossenen Tore ist das Areal für Familien ein lohnendes Ziel: Die beeindruckende Kulisse lässt sich von unten wie von oben bestaunen und hervorragend mit einem ausgiebigen Naturerlebnis am Wasser verbinden.

Erholung und Naturforscher-Abenteuer am Donaualtarm

Direkt zu Füßen des steilen Burgfelsens breitet sich eine völlig andere Welt aus: der idyllische Donaualtarm mit seinen weitläufigen Auwaldflächen. Während der Aufstieg zur Burg Trittsicherheit verlangt, ist die Uferzone am Altarm ideal für Familien mit kleineren Kindern und Buggys. Hier führen ebene, gut begehbare Spazierwege unter alten, schattenspendenden Bäumen am Wasser entlang. Im Sommer spendet das dichte Blätterdach des Auwalds eine willkommene Kühle. Für die kleinen Entdecker verwandelt sich der Uferbereich schnell in eine abwechslungsreiche Forschungsstation. Auf den ruhigen Wasserflächen lassen sich zahlreiche Enten, Blesshühner und mit etwas Geduld sogar scheue Graureiher beobachten, die bewegungslos im seichten Schilf nach Fischen Ausschau halten. Kinder lieben es, am Ufer nach flachen Kieselsteinen zu suchen, um sie über das spiegelglatte Wasser hüpfen zu lassen, oder kleine Schiffe aus Rinde und Blättern auf die Reise zu schicken. Da es vor Ort viel Freiraum gibt, lohnt es sich unbedingt, eine große Picknickdecke und eine gut gefüllte Jausenbox einzupacken. Vom Ufer aus hat man immer wieder einen freien Blick hinauf zum Burgfelsen, was dem Naturtag am Wasser einen besonderen Reiz verleiht.

Aufstieg zum Burgberg: Kraxeln für kleine Gipfelstürmer

Wer mit Kindern ab etwa fünf Jahren unterwegs ist, die gerne zu Fuß gehen und Spaß an unebenen Pfaden haben, sollte den Weg hinauf zur Burg wagen. Der Aufstieg führt über einen schmalen, recht steilen Waldpfad den Felsen hinauf. Dieser Abschnitt ist für Kinderwagen oder Laufräder ungeeignet; festes Schuhwerk mit gutem Profil ist hier absolute Pflicht, da Laub und Steine den Pfad bei feuchter Witterung rutschig machen können. Für kleine Abenteurer ist der Weg nach oben wie eine Expedition durch dichten Wald. Unterwegs kann man rätseln, warum die Burgherren ihren Sitz so schwer zugänglich angelegt haben: Der steile Hang war einst der beste Schutz vor feindlichen Angreifern. Oben angekommen steht man zwar vor dem verschlossenen Burgtor, wird aber mit einem grandiosen Weitblick über das Donautal belohnt. Von hier oben lässt sich hervorragend verfolgen, wie große Frachtschiffe und Ausflugsboote langsam auf dem Strom dahingleiten. Für Kinder ist das Erreichen des Ziels ein echtes Erfolgserlebnis, das sich wunderbar mit einer kleinen Rastpause an der frischen Luft verbinden lässt.

Praktische Tipps für Anreise, Ausrüstung und Wetter

Für einen rundum gelungenen Tagesausflug nach Greifenstein empfiehlt sich eine vorausschauende Planung. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist besonders entspannt: Die S-Bahn (Linie S40) verkehrt regelmäßig von Wien Franz-Josefs-Bahnhof bzw. Spittelau und erreicht die Haltestelle Greifenstein-Altenberg in etwa einer halben Stunde. Vom Bahnhof aus gelangt man in wenigen Gehminuten direkt an das Ufer des Altarms. Wer mit dem Auto anreist, nutzt die Parkmöglichkeiten im Ort oder im Nahbereich des Erholungsgebiets. Da der Ausflug komplett im Freien stattfindet, ist er stark wetterabhängig. Bei Regen oder starkem Wind sollte man den Besuch verschieben, da die Pfade am Hang matschig werden und im Auwald herabfallende Äste zur Gefahr werden können. An sonnigen und warmen Tagen sollten Eltern unbedingt an einen wirksamen Mückenschutz denken, da die stehenden Gewässer des Altarms ideale Bedingungen für Insekten bieten. Da es direkt an der geschlossenen Burg keine Verpflegung gibt, empfiehlt es sich, ausreichend Trinkwasser und Snacks für den gesamten Ausflug mitzuführen.

Was Familien hier erwartet

  • Spektakuläre Kulisse einer echten Felsenburg als Fotomotiv und Ausflugsziel
  • Flache, kinderwagenfreundliche Spazierwege entlang des ruhigen Donaualtarms
  • Vielfältige Naturbeobachtungen von Wasservögeln im schattigen Auwald
  • Steiler, spannender Waldaufstieg mit Panoramablick über die Donau für fitte Kinder
  • Sehr bequeme Erreichbarkeit aus Wien in rund 30 Minuten mit der S-Bahn

Tipp aus der Redaktion

Bleibt mit Kleinkindern und Kinderwagen unten am Donaualtarm: Die Uferwege bieten beste Bedingungen für ein entspanntes Picknick, während man den Blick auf die Felsenburg ganz ohne anstrengenden Anstieg genießen kann.

Lage

  • Ort

In der Nähe

Häufige Fragen zu Burg Greifenstein & Donaualtarm

Ist Burg Greifenstein & Donaualtarm auch bei schlechtem Wetter ein Ziel?

Nur eingeschränkt. Burg Greifenstein & Donaualtarm (Burg und Schloss) liegt im Freien und lohnt sich bei trockenem Wetter. Für einen Kinderwagen ist das Gelände eher ungeeignet, eine Trage ist die bessere Wahl. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, plant besser einen Ersatz für den Regentag ein; die Liste der Ziele in der Nähe steht weiter unten.

Für welches Alter eignet sich Burg Greifenstein & Donaualtarm?

Die Angabe zum Ziel lautet: Ab etwa 5 Jahren; der Aufstieg ist steil. Das ist eine Empfehlung. Wo der Betreiber eine feste Altersgrenze setzt, steht sie in der Beschreibung. Jüngere Geschwister kommen mit, brauchen aber eher eine Pause als ein Programm. Was der Besuch kostet, steht in den Angaben oben.

Burg Greifenstein & Donaualtarm: Was kostet der Eintritt?

Die Burg wird derzeit umfassend restauriert, Besichtigungen sind laut Betreiber bis auf Weiteres nicht möglich. Diese Angabe hat den Stand vom 13. September 2026. Preise ändern sich; maßgeblich ist die Seite des Anbieters unter "Weiterführende Informationen".

Burg Greifenstein & Donaualtarm: Wie kommt man hin?

Die Anschrift lautet Greifenstein, 3422 Sankt Andrä-Wördern. Zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln liegt uns für dieses Ziel keine geprüfte Angabe vor.

Was lässt sich mit Burg Greifenstein & Donaualtarm an einem Tag verbinden?

In der Nähe liegen Waldseilpark Kahlenberg, Kahlenberg. Das nächste beschriebene Ziel ist Werftbad, 5,4 Kilometer entfernt. Zwei Ziele an einem Tag gehen mit Kindern selten auf. Das zweite steht besser als Alternative bereit, wenn das erste schneller vorbei ist als gedacht.

Weiterführende Informationen

Öffnungszeiten und Preise ändern sich; maßgeblich ist immer die Seite des Anbieters.