Der neue elektronische Eltern-Kind-Pass: Das ändert sich für euch

Eltern schauen sich eine App auf dem Smartphone an

Lange haben wir darauf gewartet, jetzt ist es endlich soweit: Das kleine, gelbe (und oft etwas zerknitterte) Papierheftchen geht in Rente! Aus dem alten "Mutter-Kind-Pass" wurde ja bereits der Eltern-Kind-Pass, und ab Ende 2026 wandert dieser nun endlich direkt als praktische App auf euer Smartphone.

Wir haben uns für euch durch den Bürokratie-Dschungel gewühlt und erklären euch hier ganz einfach, was sich ändert, ab wann die App gilt und welche Untersuchungen ihr für das Kinderbetreuungsgeld auf keinen Fall verpassen dürft.

1. Ab wann gibt es die neue App?

Der Wechsel von Papier auf Digital passiert nicht über Nacht, sondern in zwei Schritten. Es wird eine offizielle Smartphone-App (für iOS und Android) und eine Webseite geben, über die ihr eure Termine und Befunde jederzeit einsehen könnt.

Gut zu wissen: Wenn ihr euer Baby noch vor diesen Stichtagen erwartet, behaltet ihr einfach euer gewohntes Papierheft. Ihr müsst nichts umtragen lassen!

2. Untersuchungen in der Schwangerschaft

Auch wenn der Pass jetzt digital ist, bleiben die wichtigen Untersuchungen bei eurer Gynäkologin oder eurem Gynäkologen gleich. Insgesamt sind fünf Untersuchungen in der Schwangerschaft vorgesehen, damit es euch und dem Baby gut geht:

3. Wenn das Baby da ist: Termine beim Kinderarzt

Ist das Baby erst mal da, dreht sich alles ums Füttern, Kuscheln und... Schlafen! Trotzdem dürft ihr die Kinderarzt-Termine in den ersten 14 Lebensmonaten nicht vergessen. Diese fünf Untersuchungen sind besonders wichtig, weil sie an die volle Auszahlung eures Kinderbetreuungsgeldes geknüpft sind:

Achtung beim Kinderbetreuungsgeld!

Die ersten fünf Untersuchungen in der Schwangerschaft und die ersten fünf Untersuchungen für euer Baby sind Pflicht für das Kinderbetreuungsgeld. Wenn ihr Fristen verpasst oder Untersuchungen ganz ausfallen lasst, wird euch das Kinderbetreuungsgeld drastisch gekürzt (aktuell um 1.300 Euro pro Elternteil!). Tragt euch die Termine also am besten direkt fett in den Kalender ein – die neue App soll euch dabei übrigens künftig mit Push-Nachrichten helfen!