KI-Einsatz und redaktioneller Prüfprozess
Zwergenradar arbeitet mit KI-Unterstützung. Diese Seite erklärt, wofür wir sie einsetzen, wie unsere Beiträge redaktionell geprüft werden, was die Kennzeichnungen an unseren Beiträgen bedeuten und wer die Verantwortung trägt.
Warum wir mit KI-Agenten arbeiten
Zwergenradar ist ein Projekt der Scala Stella e.U. mit Sitz in Wien. Wir sind eine kleine Redaktion und arbeiten in einem Themenfeld, das sich laufend bewegt: Rechtsstände zu Kinderbetreuungsgeld und Wochengeld, Untersuchungsfristen im Eltern-Kind-Pass, Normen für Kindersitze und Schwimmhilfen, Ferienkalender, Öffnungszeiten von Ausflugszielen, dazu ein Produktmarkt, der sich jede Saison dreht. Das sind mehr Quellen, als eine Redaktion dieser Größe von Hand durchsehen kann.
Deshalb setzen wir KI-Agenten ein: Programme, die selbstständig recherchieren, offene Datenquellen abfragen, Fundstellen zusammentragen, Entwürfe schreiben und den Bestand auf Widersprüche durchsuchen. Sie bewältigen die Menge. Die Entscheidungen treffen sie nicht.
- Was die Agenten übernehmen: Datenabgleich für Ausflugsziele, Regionen und Ferientermine aus offenen Quellen, Vorrecherche zu einem Thema, Rohfassungen und Gliederungen, Konsistenzprüfungen über den gesamten Bestand, technische Kontrollen vor jeder Veröffentlichung.
- Was Menschen entscheiden: welche Themen wir aufgreifen, welche Aussage in den Text kommt, welches Produkt wir empfehlen, und die abschließende Prüfung jeder Tatsachenbehauptung an einer Primärquelle.
Wofür wir KI einsetzen und wofür nicht
Wir nutzen KI-Systeme als Werkzeug für Recherche-Vorarbeit, Strukturvorschläge und Rohfassungen von Texten. Redaktionell verantwortet wird jeder Beitrag trotzdem von einem Menschen.
Nicht durch KI ersetzt werden:
- die Auswahl der Themen und die Einschätzung, was Familien tatsächlich weiterhilft,
- die Prüfung jeder inhaltlichen Aussage an einer belastbaren Quelle, insbesondere bei Gesundheits-, Rechts- und Finanzthemen,
- Empfehlungen von Produkten und Anbietern,
- die redaktionelle Verantwortung, die immer eine namentlich benannte Person übernimmt.
Wir erzeugen keine fotorealistischen Bilder von Personen mit KI und geben keine KI-erzeugten Inhalte als Erfahrungsbericht oder Zitat einer realen Person aus.
Wie die redaktionelle Prüfung abläuft
- Entstehung. Der Beitrag entsteht, KI-gestützt oder klassisch geschrieben, und geht online.
- Fachliche Prüfung. Jede Aussage wird gegen eine Primärquelle geprüft: Behördenseiten, Gesetzestexte, Fachgesellschaften, Normen. Quellen mit Datumsstand kommen in den Beitrag.
- Redaktionelle Abnahme. Eine benannte Person prüft den Beitrag und übernimmt damit die inhaltliche Verantwortung. Name und Datum erscheinen sichtbar am Beitragsende.
Solange dieser letzte Schritt noch aussteht, ist der Beitrag trotzdem online, aber erkennbar noch ohne namentliche Prüfangabe.
Was am Beitragsende steht
Jeder redaktionspflichtige Beitrag schließt mit einer festen Liste: erstmalige Erstellung (Datum der Veröffentlichung), redaktionelle Prüfung (Name und Datum, oder „ausstehend“), KI-Einsatz und die redaktionelle Verantwortung der Scala Stella e.U.
Was die Kennzeichnungen bedeuten
KI-unterstützt
Die Rohfassung wurde mit Hilfe eines KI-Systems erstellt und anschließend redaktionell überarbeitet.
KI-erstellt
Der Text stammt weitgehend unverändert aus einem KI-System und wurde nur formal kontrolliert. Solche Beiträge kennzeichnen wir gesondert.
Redaktionell erstellt
Der Beitrag wurde ohne Beteiligung von KI-Systemen geschrieben.
Rechtlicher Hintergrund
Artikel 50 der KI-Verordnung der Europäischen Union (Verordnung (EU) 2024/1689) verlangt, dass KI-erzeugte oder KI-veränderte Texte, die der Information der Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse dienen, klar und erkennbar als solche offengelegt werden. Diese Transparenzpflichten gelten ab dem 2. August 2026.
Die Verordnung nimmt Inhalte von dieser Offenlegungspflicht aus, die einer menschlichen Prüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurden und für die eine natürliche oder juristische Person die redaktionelle Verantwortung trägt. Wir weisen den KI-Einsatz trotzdem immer aus, auch nach abgeschlossener Prüfung, weil wir Transparenz für die bessere Grundlage einer Empfehlungsplattform halten.
Die redaktionelle Verantwortung im Sinne des Mediengesetzes liegt bei der Scala Stella e.U., die Angaben dazu stehen im Impressum.
Wer die Änderungen verantwortet
Jeder Eintrag im Änderungsverlauf eines Beitrags trägt ein Kürzel. Dahinter steht eine Person, nicht eine Abteilung.
- FSKFarzaneh Spiess-KnaflMedieninhaberin, redaktionelle Verantwortung, Scala Stella e.U., WienBetreiberin des Scala Stella Buchverlags und von Batschino.com, einem Handel für Kinderprodukte. Trägt die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte auf Zwergenradar.
Wir legen offen, dass die Betreiberin mit Batschino.com selbst im Handel mit Kinderprodukten tätig ist. Bezahlte Verlinkungen sind auf jeder Seite als Anzeige gekennzeichnet, Preise und Bewertungen führen wir bewusst nicht.
Änderungen nachvollziehen
Was sich geändert hat, steht bei jedem Beitrag einzeln: am Ende des Beitrags unter „Änderungsverlauf dieses Beitrags“, mit Datum der Erstveröffentlichung, jeder späteren Änderung, ihrer Art und dem Kürzel der verantwortlichen Person. Eine Gesamtchronik der Website führen wir bewusst nicht, weil für einen Beitrag der Stand dieses einen Textes zählt.
Grundlage sind die Bearbeitungen in unserer Versionsverwaltung, in der jede Änderung mit Zeitstempel liegt. Mehrere Bearbeitungen desselben Tages fassen wir zu einem Eintrag zusammen. Ältere Fassungen eines Beitrags archivieren wir nicht öffentlich.
Fehler gefunden?
Wir korrigieren Fehler und ergänzen fehlende Belege. Schreiben Sie an office@scala-stella.com, am besten mit Link zum Beitrag und der betroffenen Stelle.
